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Heizölpreise-Trend: Keine Entspannung bei den Heizölpreisen in Sicht (29.10.2018)

Brentölpreis pendelt um die Ölpreismarke von 77 USD/Barrel - Euro weiter schwach und fällt erneut unter die Marke von 1,14 - Heizölpreise zum Wochenstart steigend erwartet

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen am Freitagabend gegenüber dem Schlussstand vom Vortag um 1,3 % stärker - konkret stand der Heizölpreis bei 93,03 Euro/100 L.

Aktuell gibt es weiter große Unterschiede bei den regionalen Heizölpreisen, da neben den unten dargestellten Einflussfaktoren (Rohölpreis und Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar) zusätzlich noch die Schiffsfrachten an der Rhein-Main-Schiene eine entscheidende Rolle spielen. Durch den niedrigen Wasserstand sind die Frachtkosten in  den letzten Monaten um 400 % gestiegen und sind somit die Ursache für die erheblichen Preisunterschiede bei den aktuellen regionalen Heizölpreisen, die Sie unbedingt beachten sollten.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2018 sind die Heizölpreise aktuell um 44,0 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Freitag und dem aktuellen Stand der Börsen am Montagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: steigend!

 

Bereich Schlusskurs
25.10.2018
Schlusskurs
26.10.2018
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
29.10.2018
Heizölpreis (€/100L)
3.000LStandardqual.
91,85 93,03

+ 1,3 %

Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
76,89 77,62 + 0,9 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1374 1,1425 + 0,4 %

 

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren für den gestrigen und heutigen Tag herangezogen werden:

1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat Dezember 2018 schloss am Freitagabend mit einem Plus von 0,9 % bei 77,62 USD/Barrel - damit konnte der Ölpreis wieder die Ölpreismarke von 77 USD/Barrel überspringen. Ursache für den Ölpreisanstieg sind die anstehenden Wirtschaftssanktionen der USA gegenüber dem Iran, die am 1.11.2018 in Kraft treten sollen. Nach Expertenschätzungen stehen damit max. 2 Mio. Barrel Rohöl pro Tag als Angebot nicht zur Verfügung - dieses Szenario stützte die Ölpreise zum Wochenausklang.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 16,1 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Montag fällt der Brentölpreis wieder - aktuell steht er bei 76,95 USD/Barrel, dies entspricht einem Minus von 0,9 % gegenüber dem Schlussstand vom Freitag. Hauptursache für Ölpreisrückgang in der neuen Woche sind Äußerungen Russlands, dass sie gegebenenfalls bereit sind, die Rohölförderung weiter zu erhöhen.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Wochenende mit einem leichten Plus von 0,4 % bei 1,1425 - damit schaffte der Euro wieder Sprung über die Marke von 1,14. Der Streit zwischen der EU und Italien über die künftige Finanzpolitik Italiens für 2019 hält weiter.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 4,9 % reduziert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Montag schwächelt der Euro erneut - aktuell steht er bei 1,1375. Die Herabstufung Italiens hinsichtlich seiner Kreditwürdigkeit und der Ausgang der Hessenwahl belasten den Euro beim Start in die neue Woche.

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