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Tagesaktueller Heizölpreise-Trend: Heizölpreise steigend (05.05.2020)

Brentölpreis kratzt an der Marke von 29 USD/Barrel - Euro weiter schwach und bleibt unter der Marke von 1,09 - Heizölpreise steigend

Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schloss zum Tagesschluss am Montag mit einem Minus von 1,5 % bei 49,05 Euro/100 L.



Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2020 sind die Heizölpreise aktuell um 31,5 % gefallen - dies entspricht einem absoluten Minus von 22,55 Euro/100L.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Montag und dem aktuellen Stand der Börsen am Dienstagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: steigend!

Bereich Schlusskurs
01.05.2020
Schlusskurs
04.05.2020
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
05.05.2020
Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L Standardqual. 49,79 49,05 - 1,5 %
Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) 26,44 27,20 + 2,9 %
Wechselkurs (Euro/US-Dollar) 1,0956 1,0896 - 0,5 %


Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Montag und dem heutigen Morgen herangezogen werden:

1. Ölpreise:
Am Montagabend schloss der Rohölpreis der Rohölsorte Brent um 2,9 % stärker und stand am Tagesende bei 27,20 USD/Barrel. Hauptgrund für den Ölpreisanstieg zum Wochenstart war die Zuspitzung des Streites zwischen den  USA und China, da die USA China für die Entstehung und Verbreitung des Coronavirus verantwortlich macht.



Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 58,8 % gefallen - absolut entspricht dies einem Ölpreisrückgang um 38,80 USD/Barrel.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Dienstag setzt der Brentölpreis seinen Preisanstieg fort - aktuell steht der Brentölpreis bei 28,95 USD/Barrel, dies entspricht einem Ölpreisanstieg um starke 6,4 % gegenüber dem Tagesschluss vom Montag. Die beschlossenen Ölförderkürzungen der Opec+-Mitgliedern (ab Mai bis Juni rund 10 Mio. Barrel/Tag) und ein starker Rückgang der US-Ölfrackingproduktion in den letzten Wochen zeigen scheinbar langsam Wirkung, den Ölpreis zu stabilisieren. Experten gehen davon aus, dass der Tiefststand beim Öl erreicht sein könnte, was die Entwicklung der Ölpreise in den letzten 14 Tagen deutlich macht.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro zeigte sich am Montagabend um 0,5 % schwächer und stand am Tagesende bei 1,0896 - damit konnte der Euro seinen Stand über Marke von 1,09 nicht halten.



Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 2,6 % verringert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Dienstag zeigt sich der Euro kaum verändert - aktuell steht er bei 1,0889. Anstehende Wirtschaftsdaten aus den USA am späten Nachmittag könnten den Finanzmärkten neue Impulse verleihen.

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