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Tagesaktueller Heizölpreise-Trend: Heizölpreise setzen Talfahrt fort (27.02.2020)

Brentölpreis setzt Talfahrt fort und fällt unter die Preismarke von 53 USD/Barrel -Euro leicht stärker und überspringt wieder die Marke von 1,09 - Heizölpreise setzen Preisverfall fort

 

Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schloss zur Wochenmitte mit einem starken Minus von 2,5 % bei 60,31 Euro/100 L - damit setzte der Heizölpreis den Preisverfall der letzten Tage fort und schloss nur noch knapp über der Preismarke von 60 Euro/100L.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2020 sind die Heizölpreise aktuell um 15,8 % gefallen - dies entspricht einem absoluten Minus von 11,29 Euro/100L.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Mittwoch und dem aktuellen Stand der Börsen am Donnerstagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: erneut fallend!

Bereich Schlusskurs
25.02.2020
Schlusskurs
26.02.2020
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
27.02.2020
Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L Standardqual. 61,87 60,31 - 2,5 %
Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) 54,95 53,43 - 2,8 %
Wechselkurs (Euro/US-Dollar) 1,0852 1,0881 + 0,3 %

 

 Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Vortag und dem heutigen Morgen herangezogen werden:

1. Ölpreise: Am Mittwochabend setzte auch der Brentölpreis seinen Preisverfall der letzten Tage fort und schloss um starke 2,8 % schwächer bei 53,43 USD/Barrel. Damit konnte der Brentölpreis die Ölpreismarke von 54,00 USD/Barrel klar unterschreiten. Hauptursache für den weiter anhaltenden starken Ölpreisverfall der letzten Tage bleibt weiter die weltweite Ausbreitung des Coronavirus und damit verbunden, die gestiegene Angst vor einem Konjunktureinbruch der Weltwirtschaft. Gleichzeitig steht die Frage im Raum, wie die OPEC auf ihrer Beratung im März auf die Ölnachfrageschwäche reagieren wird, um die Ölpreise wieder zu stabilisieren.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 19,0 % gefallen - absolut entspricht dies einem Ölpreisrückgang um 12,57 USD/Barrel.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag setzt sich der Ölpreisverfall fort - aktuell steht der Brentölpreis bei 52,67 USD/Barrel, dies entspricht einem Ölpreisrückgang von 1,4 % gegenüber dem Tagesschluss vom Vortag. Die sich verschärfende Viruskrise dürfte die Ölnachfrage weiter abschwächen, sodass sich das Überangebot auf dem Ölmarkt weiter erhöhen wird und damit die Ölpreise weiter unter Druck bleiben. Um eine schrittweise Stabilisierung des Ölpreises zu erreichen, bleibt den Opec+-Ländern eigentlich nur die Möglichkeit übrig, eine Ausweitung der Ölförderkürzung zu beschließen und auch zeitnah umzusetzen.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro zeigte sich am Mittwoch kaum verändert und schloss am Tagesende bei 1,0884 - damit ist der Euro weiter unter der Marke von 1,09 geblieben. Die Situation an den Finanzmärkten wird weiter von der Thematik Coronavirus bestimmt, verbunden mit der Frage, welche konjunkturellen Auswirkungen die weitere Ausbreitung des Coronavirus auf die Weltwirtschaft haben wird.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 2,7 % verringert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag schafft Euro der Euro den Sprung über die Marke von 1,09 - aktuell steht er bei 1,0929. Generell bleiben die Finanz- und Aktienmärkte weiter verunsichert, da sich das Coronavirus immer weiter ausbreitet und noch kein Ende in Sicht ist.

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